speicherstadt digital, VR-Projekt

Folge 6: Speicherstadt digital

  • Januar 31st, 2018
Die Hamburger Speicherstadt digital erlebbar machen. Das war das Ziel des Monsterprojektes „Speicherstadt digital“. Zahlreiche digitale und virtuelle Angebote ermöglichen einen vollkommen neuen Blick auf das UNESCO-Welterbe. „Immersiv“ hat mit den Verantwortlichen gesprochen.

Die Hamburger Speicherstadt ist das längste zusammenhängende Speicherensemble der Welt und prägt das Hamburger Stadtbild wie kein anderer Stadtteil. Sie steht sinnbildlich für Hamburgs Geschichte als Handelsmetropole, als Stadt am Hafen und als das Tor zur Welt. Im Jahr 2015 wurde sie von der UNESCO offiziell zum Welterbe erklärt.

Nun wird die Hamburger Speicherstadt ein digitales Erbe erhalten. Das Projekt „Speicherstadt digital“ umfasst zahlreiche digitale Angebote sowie Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Elemente. Eine neue App mit historischen Fotos, Hintergrundinformationen, Hörspielen sowie Augmented Reality, Virtual-Reality-Installationen im Dialoghaus und ein eigener Auftritt auf der Plattform Google Arts & Culture bieten neue Einblicke in die Geschichte der Hamburger Speicherstadt. Über freies WLAN im gesamten Areal ist dieses  Angebot besonders gut zugänglich. Initiiert hat das Projekt die Hamburger Behörde für Kultur und Medien.

Zu Gast in der sechsten Sendung unser Virtual-Reality-Podcast „Immersiv“ waren Esther Lara von Dataport, die für die Koordinierung des gesamten Projektes zuständig war. Im Interview erzählt sie von den Herausforderungen, die ein solches Monsterprojekt mit sich bringt und wie sie diese gemeistert haben. Außerderm beehrte uns in dieser Folge Matthias Kuhn von der HAW (Hochschule für angewandte Wissenschaften) der die Entwicklung der Virtual-Reality-Elemente leitete.

Virtual Reality in der Speicherstadt

Experten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) entwickelten Virtual-Reality-Elemente, die das Vergangene immersiv erlebbar machen. Besucher erfahren an Bildschirmen im Foyer des Dialoghauses (Alter Wandrahm 4) spielerisch, wie in der Speicherstadt vor 100 Jahren gearbeitet wurde. Mit VR-Brillen können Besucher in das Leben eines Hafenarbeiters vor 100 Jahren eintauchen. Sie können zum Beispiel die Arbeit im Kesselhaus der Speicherstadt in einer virtuellen 3D-Welt nachspielen, Kohle schaufeln, Waren verladen oder Maschinen bedienen.

Links 

Speicherstadt digital: https://www.speicherstadt-digital.de/
Dataport: https://www.dataport.de/Seiten/Startseite.aspx
HAW Hamburg: https://www.haw-hamburg.de/startseite.html

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