"Piggy" einer der beiden neuen Virtual-Reality-Kurzfilme von Google

VR-NEWS: NEUE VIRTUAL-REALITY-KURZFILME VON GOOGLE

Googles VR-Schmiede „Spotlight Stories“ hat zwei beeindruckende Virtual-Reality-Kurzfilme produziert. Mit modernster Technologie animiert, beweisen die beiden Produktionen die einzigartigen Stärken von Virtual Reality im Storytelling. Beim „Festival d’Animation Annecy“ in Frankreich wurden sie vorgestellt.
Der Kurzfilm „Piggy“ bietet eine überraschende Art der Interaktion zwischen Protagonist und Zuschauer. In der VR-Erfahrung lernen die Zuschauer ein animiertes Schweinchen namens „Piggy“ kennen. Piggy gibt sich sportlich, joggt ambitioniert durch das Bild. Als er jedoch eine Torte entdeckt, kann er nicht widerstehen und möchte diese essen. Er ist aber zu stolz, dies vor den Augen der Zuschauer zu tun und möchte sein Vorhaben vor dem Blick des Zuschauers verstecken. Der Zuschauer kann mit seiner Blickrichtung Piggys Handlungen direkt beeinflussen. Je nachdem wohin er blickt, werden bei Piggy unterschiedliche Reaktionen provoziert: Scham, Ärger oder Verwunderung. Der Zuschauer interagiert also mit dem Protagonisten der Geschichte und ist somit wahrhaftig Teil des Films. Man könnte sagen, der Film funktioniert ohne den Zuschauer nicht. Ein tolles Beispiel für Virtual-Reality-Kunst.
Erzählerische Herausforderung
Auch wenn die Handlung dieses Kurzfilms sehr simpel ist, war die Produktion für die Entwickler von Googles VR-Innovationsbüro Spotlight Stories eine Herausforderung. Sie mussten für alle Blickrichtungen des Zuschauers mögliche Reaktionen des Schweinchens programmieren. Einen Blick hinter die Kulissen der Produktion kann man hier machen.

Virtual-Reality-Kurzfilm auf hoher See
Der zweite Kurzfilm von Spotlight Stories ist wesentlich ruhiger und ernster. Auch der Animationsstil unterscheidet sich deutlich von Piggy. Er soll real wirken und ist daher weniger lieblich stilisiert. Die Zuschauer folgen einem Seemann, der mit seinem Boot durch die Wellen des Nordatlantiks schaukelt. Als er im Laufe des Filmes eine junge Frau aus den Fluten fischt, schöpft er neue Hoffnung für sein einsames Seemannsleben. Das Wetter, der Wind und die raue See sollen die Zuschauer hautnah fühlen. Regie führte John Kahrs. 2013 erhielt er für seinen Animationsfilm “Paperman” den Oscar für den besten animierten Kurzfilm. Beim Animationsfilmfestival „Festival d’Animation Annecy“ in Frankreich stellte Spotlight Stories die beiden Produktionen vor. Beide Animationen sind kostenlos für iOS und Android sowie bei Steam für Oculus Rift und HTC Vive erhältlich.
Googles Virtual-Reality-Produktionsbüro
Spotlight Stories ist Googles Virtual-Reality-Produktionsteam. Es entwickelt Virtual-Reality-Kurzfilme und 360°-Produktionen in Kinoqualität. Hollywood-Größen wie die Oscarpreisträger John Pinkava und Karen Dufilho-Rosen sowie Fast-and-Furious-Regisseur Justin Lin sind Teil dieses Innovativbüros. In der Vergangenheit produzierte das Team bereits einige bemerkenswerte Virtual-Reality-Kurzfilme. Die VR-Erfahrung „Pearl“ wurde 2017 für einen Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ nominiert. ()

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