DEUTSCHES ENERGIEUNTERNEHMEN GP JOULE STELLT SICH IN INTERAKTIVER VR-APP VOR

Das Unternehmen für erneuerbare Energien GP JOULE ist in vielerlei Hinsicht besonders. Am besten erkennt man dies, wenn man sich vor Ort selbst ein Bild macht. Oder mit Hilfe von Virtual Reality.

Das Besondere beginnt schon beim Firmensitz. Das Unternehmen GP JOULE hat mehrere Standorte in ganz Deutschland und ist auch international, mit Büros in Kalifornien und Kanada, gut aufgestellt. Das Headquarter befindet sich nicht etwa in Berlin, Frankfurt oder einem anderen Business-Hub, sondern in der 300-Seelen-Gemeinde Reußenköge an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Als Bürogebäude hält ein altehrwürdiges Bauernhofgebäude her. Nicht irgendein Bauernhof wohlgemerkt, sondern um den Bauernhof der Eltern von Ove Petersen, der die Firma zusammen mit Heinrich Gärtner gegründet hat.

Wurzeln in der Landwirtschaft

Denn es war auf dem Bauernhof, wo im Grunde alles begann. Die beiden Firmengründer Ove Petersen und Heinrich Gärtner kommen beide aus Landwirtsfamilien. Um ihre Betriebe mit Blick in die Zukunft wettbewerbsfähig zu halten, interessierten sich die beiden sehr früh für erneuerbare Energien. 2009 gründeten sie das Unternehmen GP JOULE und waren damit eine der ersten Firmen in Deutschland, die sich dem Bereich erneuerbare Energie widmete. Durch diese besondere Firmengeschichte die in der Landwirtschaft wurzelt, hat das Unternehmen eine tiefgehende Verbindung und ein starkes Verantwortungsgefühl gegenüber der Natur. Auch der Standort im bayerischen Buttenwiesen findet sich auf dem Maierhof der Familie von Heinrich Gärtner.

Präsentation in der VR-App

Um nicht nur die innovativen Projekte sondern auch die besondere, familiäre Arbeitsatmosphäre des Unternehmens bestmöglich zu präsentieren, entschied sich GP JOULE für Virtual Reality. Wir entwickelten daher für das Unternehmen eine einzigartige, interaktive VR-App in der die Firma erkundet werden kann. Der User nimmt Teil an einer Tour durch die Räumlichkeiten der Firma, dabei kann er selbst entscheiden, wohin die Tour führt. Mit interaktiven Elementen steuert der Zuschauer den Weg.

 VR-App individuell steuerbar

Der Zuschauer kann beispielsweise die Räumlichkeiten der Schaltzentrale besichtigen, von wo aus die wichtigen Anlagen von GP JOULE gesteuert werden oder er kann sich die E-Flotte, die Elektrowagenflotte, die die Firma seinen Mitarbeitern zur Verfügung stellt ansehen.

 Windkraft hautnah

Besonderes Highlight der Tour ist die Besteigung eine Windkraftanlage. Der Zuschauer begleitet zwei Mitarbeiter von GP JOULE bei den Wartungsarbeiten. Man erlebt den Aufstieg im Inneren des Windrades bis in die sogenannte „Gondel“ an der Spitze der Anlage, in der sich der Generatorraum befindet. Schließlich tritt man als Zuschauer gemeinsam mit dem Wartungsarbeiter noch auf das Dach dieser Gondel und kann einen Rundumblick auf die umliegende Landschaft genießen. Ein bisschen Schwindelfreiheit ist dabei nicht schlecht. Wie gut, dass unser VR-Experte Tim B. Frank für einen anderen Dreh bereits ein „Zertifikat für das Arbeiten in der Höhe“ gemacht hatte.

VR-Dreh mit Herausforderungen

Um die Einsatzgebiete von GP JOULE auch aus der Luft zeigen zu können, kamen während der Dreharbeiten mehrmals Kameradrohnen zum Einsatz. Wir flogen unsere 360°-Kameras mit unserem Oktokopter beispielsweise über das GP JOULE-Hauptquartier, zwischen Windkraftanlagen hindurch und über eine Photovoltaikanlage, deren wahre Ausmaße einem erst aus der Vogelperspektive richtig bewusst werden. Herausfordernd war bei dem Drohnendreh vor allem der starke Wind, der an den Drehtagen über das flache Land in Schleswig-Holstein wehte. Die Bedingungen erforderten unsere höchste Konzentration, damit wir die Kamera möglichst stabil in der Luft halten konnten. Dazu kam unsere leichte Sorge, ein Windstoß könne die Drohne gar in die Rotorblätter einer Windkraftanlage wehen. Glücklicherweise trat unsere Befürchtung nicht ein und wir konnten die Kamera sicher landen.

Auch während des Drehs in der Gondel der Windkraftanlage, stießen wir auf einige Herausforderungen. Vor allem die Enge innerhalb der Gondel entpuppte sich als tückisch, denn um ein schönes 360°-Bild einzufangen, muss die 360°-Kamera einen Mindestabstand zu den umliegenden Objekten halten. Wir probierten verschiedene Kamerapositionen aus und fanden schließlich eine Möglichkeit, die Szene optimal einzufangen. Die VR-App wird von GP JOULE zur Präsentation ihrer Firma verwendet. Sie wird zunächst auf Messen eingesetzt, soll in Zukunft aber auch direkt in der Firmenzentrale für Besucher zur Verfügung stehen.

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